Burger Apotheke
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    Sexualität: Lust auf die Liebe

    Stand: 2.Mai 2012

    Sex gilt als die schönste Nebensache der Welt. Die meisten Paare diskutieren offen über wichtige Themen wie Verhütung, Kinderwunsch, Orgasmus und Potenz

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    Macht glücklich: Eine erfüllte Partnerschaft
    Wunderbare Erinnerungen für viele Menschen: Das erste verliebte Herzklopfen in der Pubertät, die ersten zärtlichen Berührungen und Küsse, das erste Mal. “Mir gefällt, dass mein Partner mich sexuell erfüllt”, sagten überdurchschnittlich viele 20- bis 29-Jährige, die einen festen Partner haben, bei einer GfK-Marktforschung für die Zeitschrift BABY und Familie.

    Den 30- bis 49-Jährigen war es hingegen wichtiger, dass sich der Partner gut um die Kinder kümmert. Die 40- bis 49-Jährigen legten zudem Wert darauf, dass ihnen der Partner Freiheiten lässt. Alle Altersgruppen betonten aber die Wichtigkeit von Treue und Ehrlichkeit.

    Sehnsucht nach dem Höhepunkt

    Sex gilt als Ausdruck der Liebe und Lebensfreude. Beim Geschlechtsverkehr steht meist die Sehnsucht nach sexueller Befriedigung im Mittelpunkt, der Wunsch, mit dem Partner einen Orgasmus zu erleben.

    Falls kein Kinderwunsch vorhanden ist, stehen unterschiedlicheEmpfängnisverhütungsmittel zur Auswahl: Pille, Kondom, Spirale, Vaginalkreis, Verhütungspflaster, Hormonimplantat, natürliche Methoden, chemische Verhütungsmittel, Portiokappe oder etwa die Drei-Monats-Spritze.

    Welche Methode geeignet ist, wird am besten mit dem Frauenarzt besprochen. Besteht die Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft kann unter Umständen die Pille danach genommen werden. Um einerHIV-Infektion vorzubeugen sollten beim Sex – vor allem auch von Teenagern und bei neuen oder wechselnden Partnern – stets Kondome benutzt werden. Sie schützen zudem vor Geschlechtskrankheiten.

    Gemeinsam stark und glücklich

    Ob verliebt, verlobt oder verheiratet: In jeder Beziehung gibt es von Zeit zu Zeit Phasen, in denen das Liebesglück getrübt ist. Mal liegt es an mangelnder Aufmerksamkeit oder fehlenden Verführungskünsten des einen Partners. Mal gilt es berufliche oder wirtschaftliche Probleme zu bewältigen. Mal treten gesundheitliche Beschwerden auf etwa bei der Frau eine Blasenentzündung oder Menstruationsbeschwerden oder beim Mann Ejakulations- oder Potenzprobleme. Zuweilen schlägt ein unerfüllter Kinderwunsch auf die gute Laune und Unbeschwertheit im Bett, mal drücken Eifersucht und Seitensprünge die Stimmung.

    Werden die Schwierigkeiten gemeinsam bewältigt, kann das Paare zusammenschweißen und gestärkt in die Zukunft blicken lassen. Denn die Fähigkeit einen Orgasmus zu erleben, hängt nicht nur von Berührungen ab, sondern auch stark von der Psyche. Für die meisten Befragten einer GfK-Umfrage für die Apotheken Umschau gehören Leidenschaft und Sexualität unbedingt zusammen.

    Und das Schöne daran: Lust und Liebe können sich im Laufe der Zeit entwickeln und wachsen. Sechs von zehn Bundesbürgern sagen, dass die Sexualität in der Partnerschaft im Laufe der Zeit intensiver und schöner geworden ist.

    (Quelle: Apothekenumschau.de 2012, Bildnachweis:Jupiter Images GmbH/Thinkstock LLC)

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    Wie Sie Antibiotika richtig einnehmen

    Stand: 7.April 2012

    Antibiotika bekämpfen Bakterien wirkungsvoll – vorausgesetzt, sie werden richtig angewendet. Was Sie bei der Einnahme beachten sollten:
    Mit Antibiotika lassen sich viele einst tödliche Infektionskrankheiten kurieren. Falsch eingenommen, verlieren die Wunderwaffen jedoch schnell ihre Wirkung.
    Der richtige Umgang mit Antibiotika:
    1. die Zeitabstände zwischen den Einnahmen sollte genau eingehalten werden. Häufig vergessen die Patienten, das Medikament zum vorgeschriebenen Zeitpunkt zu schlucken. Oder sie haben es im richtigen Moment nicht griffbereit, da sie in der Arbeit oder unterwegs sind.
    Regelmäßige Abstände garantieren, dass der Wirkstoff­spiegel im Körper ausreichend hoch gehalten wird. Nur so können alle Bakterien abgetötet und kann die Entwicklung von Resistenzen unterbunden werden. Aus dem gleichen Grund sollten Patienten auch eine Behandlung mit Antibiotika nicht vorzeitig abbrechen oder eigenmächtig die Dosierung verringern – selbst wenn es bereits nach wenigen Tagen zu einer Besserung kommt.
    2. Antibiotika sollten stets mit Leitungswasser eingenommen werden. Milch, Säfte oder Mineralwässer mit viel Kalzium können ihre Wirkung verringern.
    3. Zubereitung: Viele Antibiotikasäfte werden als “Trockensäfte” angeboten. Entgegen der Bezeichnung sind Trockensäfte nicht für den „trockenen“ Verzehr bestimmt, sondern müssen mit Wasser zubereitet werden. Hierfür zuerst das Pulver gut schütteln, um eventuell vorhandene Klümpchen zu zerkleinern. Bei der anschließenden Zugabe von Wasser sollte die Flasche in Augenhöhe gehalten werden, damit sie exakt bis zum Eichstrich aufgefüllt werden kann.
    4. Wechselwirkungen mit anderen Arzneien können natürlich auch bei Antibiotika auftreten, nur sind Sie hier wegen Unwirksamkeit und Resistenzbildung umso schlimmer. Manche Wirkstoffe wie Penicillin reagieren kaum mit anderen Medikamenten. Sogenannte Gyrasehemmer oder Makrolid-Antibiotika führen dagegen häufiger zu unerwünschten Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen. Daher sollten Patienten, die noch andere Medikamente einnehmen müssen, vor Beginn einer Anti­biotika-Therapie unbedingt mit ihrem Arzt oder Apotheker über die möglichen Wechsel­wirkungen sprechen.
    Insbesondere Frauen sollten bei gleichzeitiger Einnahme von Antibabypille und Antibiotika die Abschwächung der empfängnisverhütenden Wirkung berücksichtigen. Patientinnen sollten daher sicherheits­halber bis zur nächsten Regelblutung zusätzlich mit Kondomen verhüten.

    Ihr Burger Team

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